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Foiling mit dem SUP

Falls wir uns tatsächlich mit dem niedrigen Wasserstand abfinden müssen, sollten wir uns ;-). und den Wassersport weiterentwickeln. Foiling mit dem SUP: Zum Starten braucht`s eine kurze "Tiefwasserrinne" - danach reichen 40 cm......

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Sind das nicht schöne Boote - beim WSV?

Eine großartige Saison geht zuende. Der Flaggenmast ist schon "ohne". Rolf hat die Highlights bei seiner Ansprache noch mal hervorgehoben - und derer gab es einige: Neue Slipanlage, das Segeln kleiner Jollen wieder entdeckt, neue Mitglieder und intensive gemeinsame Unternehmungen.

Zum Absegeln reichte zwar zunächst der Wind nicht, deshalb sind wir zum Päckchen motort. Immerhin 10 Boote haben sich versammelt - an 2 Ankern. Das hält zwar nicht nachhaltig, driftet aber wie die Polarstern im Packeis. ;-)) Im Packeis prostet man sich mit einem trockenen Sherry oder einem feuchten Bier zu - sagt man. Später kam er dann doch noch, der Wind reichte für einen schönen Schlag rund um den Wilhelmstein.

Dann begann die lange Nacht zünftig bei Bayerischem Buffet, Fassbier und Brause und einem üppigen Nachtisch. Dank an alle, die mitgewirkt haben

Klarmachen zum Ablegen
Da hängen mehr Ankerbälle in den Masten als Anker im Wasser!

Schweriner Segeltage

Attraktive Regattabilder von den German Open der 20er bei den Schweriner Segeltagen sendet uns ein WSV Mitglied:

Challenge R 1374

Die CHALLENGE ist ca 14 Jahre alt und der jetzige Eigner hat sie vor gut 2 Jahren in Berlin gekauft (Leistenbau aus Zedernholz epoxiert). Letztes Jahr ist er in Bad Zwischenahn noch ziemlich hinterhergefahren; jetzt hat es mit der neuen Crew schon auf Platz 32 von 47 gereicht. Der aktuelle Platz ist da schon ein deutlicher Fortschritt und ein kleiner Beweis, dass die gute alte Seemannschaft eine wichtige Rolle spielt, nicht nur Material.


Nächstes Jahr ist da noch mehr drin: Besser koordinierte Manöver, zunehmende Regattaerfahrung (angreifen oder wenigstens verteidigen)... Wind und Wetter waren wirklich gut; erstklassige Wettfahrtleitung …..und so hat das Ganze auch wirklich viel Spaß gemacht und dazu gelernt hat die Crew mit Rainer auch.

Und dabei Kurs halten!

Die R-Boote sind, wie die P-Boote, eine sog. Konstruktions-klasse und damit sehr teuer. (Materialschlacht bis auf die Segel >>>DACRON). Ein neues R-Boot liegt heute bei ca 100 000 € ohne Segel. (P-Boote bei ca 70 000 €)

Background: Der Schweriner Segelclub feiert 2019 seinen 125zigsten Geburtstag und dazu hat er u.a. zeitgleich ausgerichtet:

  1. Die IDM der P-Boote,
  2. die German Open der R-Boote,
  3. die IDM der H-Jollen und
  4. die IDM (?) der Xypcilon-Jollen (DDR-Klasse)


Insgesamt ca. 140 Boote und ca 400 Segler(-innen), also eine ganz nette "Nummer"
Dauer: Vorregatta ab Sa. 17.8. und IDM/GO usw von Dienstag bis Freitag (23.08.2019)

Irgendwo muss hier ein Spinnacker sein
Feuerwerk vor Steinhude

Nach einem mediterranen Sommertag Laser-Segeln, Kajak-Paddeln, Standup-Posieren und Reinfallen, Opti-Training sind vier WSV-Boote mit 11 Seglern gegen 20.30 Uhr mit einem warmen Ostwind gen Steinhude aufgebrochen. Für 4 kn hat es allemal gereicht. In 90° Peilung vor dem Kirchturm haben wir im Päckchen geankert. Das heisst, WindiGO hat geankert und die anderen waren ihr Päckchen! ;-)) Bei Sherry für die Grossen und Limo für die noch nicht ganz so Grossen wird das übliche Seemannsgarn gesponnen und gleichzeitig die bunte Silhouette von Steinhude und das grossartige Feuerwerk genossen.

Kurz nach Sonnenuntergang auf dem Hinweg - man beachte, wie schnell sich die Distanz vergrössert...

Eine Nachfahrt auf den Steinhuder Meer ist eines der letzten ganz grossen Abenteuer auf unserem Globus: Da gibt es Segler, die laufen mit Ankerlicht. Andere zeigen rot und grün gleichzeitig. Und die ganz harten Segeln bleiben völlig inkognito - ohne jegliche Beleuchtung.

Marc gibt die Richtung vor, Michael sucht nach der Untiefe, in der er sich festfahren könnte, Ulrike macht Fahrt - und Peter auch (der Schlawiner). So eine Geschwaderfahrt macht riesigen Spass.

Seepferdchen macht Laune
Klarmachen zum Ablegen!

(Videos von Anton und Bilder von Ulrike)

NSU Quickly - das ist ein beliebtes Moped der Neckarsulmer Motorenwerke aus den 1950er Jahren. Helmut Knuschke hat 49 NSU Quicklys in allen Farben und Ausstattungen aus ganz Deutschland am 18.8. zu einem Treffen auf dem Clubgelände eingeladen.

Apres-Sailing

Unser Segelausflug war gut besucht, und auch die Segler zeigten Flagge. Bei böigem Wind mit Windstärken bis 22 kn gingen 6 Boote auf den See. Ein Boot schaffte es allerdings nur bis an die Achterpfähle des Nachbarvereins. Der kleine E-Aussenborder hatte gegen den Wind keine Chance. Aber nichts passiert. Alle sind wieder gut an unserem Steg angekommen. Um so besser schmeckten die von Rainer perfekt gegrillte Bratwurst und die mitgebrachten Salate. Gute Gespräche bei gemütlicher Runde liessen den Ausflug harmonisch ausklingen. Fotos vom Segeln können leider nicht mitgeliefert werden, dafür waren die Boote aufgrund der Windverhältnisse einfach zu schnell ... . (Burghard)

Siegerehrung?

Unser jüngster Segler - Mathis – 8 Jahre … konnte es seit ein paar Wochen schon nicht mehr erwarten endlich selbst mit einem Opti segeln zu können.

Die Suche nach einem geeignetem Optimisten gestaltete sich jedoch schwieriger als zunächst von uns erwartet, aber was lange währt wird endlich gut. Ganz spontan ging es daher am wohl heißesten Tag des Jahres am Donnerstag, den 25.07.2019 in die Nähe von Emden an das Kleine Meer, wo wir einen Opti für Mathis erwerben konnten.

Zurück beim WSV wurde dieser umgehend zu Wasser gelassen und unverzüglich ausprobiert. Schon nach kurzer Zeit segelte unser kleiner Kapitän alleine zwischen den Stegen des WSV und SKM herum. Den darauf folgenden Sonntag ging es dann schon weiter hinaus auf´s Meer, denn er
konnte am Opti-Training des SKM mit 3 weiteren Optis teilnehmen.

Wir begrüssen heute bei uns insbesondere den Yachtclub Niedersachsen, der die Internationale Deutsche Meisterschaft und German Masters 2019 der Raceboards ausrichtet - und natürlich auch dessen Gäste.






frametraxx.de/info/kostenlose-gemafreie-musik.

Dear All, das Video ist mein erster Versuch. Da ist sicher noch Luft nach oben. Aber schnell sein ist wichtiger.

Wir hatten eine schöne "Eröffnungsveranstaltung " ;-)) Dank an den Smutje, der uns klasse verpflegt hat, die Musik, der es hervorragend gelungen ist, uns alle mitzunehmen, den WSV-lern, die 3 Tage lang auf- und wieder abgebaut haben, dem Segelwart, der nicht nur das beste Wetter bestellt, sondern auch noch die Security handfest vertreten hat und alle netten Gäste, die kommunikativ und tänzerisch zum Gelingen des Abends beigetragen haben!

Gerade erst hat die Region Hannover das Natur-schutzgebiet im Ostenmeer ausgeweitet, schon arbeitet sie daran, dasjenige im Westenmeer auszudehnen.

Was bedeutet das für die Betroffenen?

  • Erneute Ausdehnung der Befahrensverbote für Segler, Fischer und die Berufsschifffahrt bis auf etwa 700 m an den Wilhelmstein!
  • Bestimmte Stege im Bereich Mardorf dürfen nicht mehr aufgebaut werden. Das Baden vor dem Grundstück ist verboten.
  • Der Meerbach darf nicht mehr befischt werden.
  • Die Sicherungswälle gegen das Auslaufen des Steinhuder Meers dürfen nicht mehr gepflegt und repariert werden. Es besteht die Gefahr des Auslaufens.
  • Das Meer darf in der Schutzzone nicht mehr entschlammt werden. Das führt dazu, dass es auch darüber hinaus verschlammen wird.
  • Die besegelbare Fläche wird um etliche  Quadratkilometer verkleinert und noch mal um die gleiche Fläche weiter verschlammen.

Damit steht der Fortbestand des Steinhuder Meeres als Naherholungsgebiet in Frage!

Der Naturschutz ist ein hohes Gut! Gerade wegen seiner Schönheit und Artenvielfalt ist es ja so ein gern besuchtes Naherholungsgebiet mit weitem Einzugsbereich.

Für den Verordnungsentwurf  "Westufer Steinhuder Meer" und seine Begründung hat die Region Hannover auf über 30 Seiten Textbausteine zusammengetragen, aber auf eine angemessene Abwägung aller anderen Interessen nahezu völlig verzichtet.! Es ist an der Zeit, sich  massiv zur Wehr zu setzen!

Außer Acht gelassen hat die Naturschutzbehörden folgende Beobachtungen:

  • Trotz der derzeitigen Nutzung haben sich neue Arten angesiedelt, sie fühlen sich also gar nicht gestört.
  • Segler, Berufsschifffahrt, Fischer und Anlieger verhalten sich im eigenen Interesse überwiegend rücksichtsvoll.
  • Deswegen gelten Segler z.B. im Nationalpark Boddengewässer als privilegiert und dürfen in der Zone 2 segeln und ankern - weil sie Vögelpopulation dort jedenfalls nicht stören!
  • Vögel z.B. gewöhnen sich an diese Nutzungen und lassen sich auch von Stegbauaktivitäten nicht vom Nestbau und Brüten ablenken.

Deshalb haben der WSV gemeinsam mit dem YCN und der Notgemeinschaft Steinhuder Meer eine dementsprechende Stellungnahme an die Region Hannover verfasst.

https://www.backbordbug.net/2019/05/24/naturschutz-wider-das-recht/

Diese muss sich jetzt damit auseinandersetzen, bevor sie die Naturschutzverordnung erlässt. Dagegen könnte man Klage erheben - die Notgemeinschaft hat die Finanzierung in Aussicht gestellt. Für die sachliche Aufbereitung suchen wie Unterstützer.

Übrigens: Es ist die gleiche Behörde, die hier einerseits den Naturschutz vorantreibt aber gleichzeitig durch destruktive Eingriffe (Absenken des Wasserstandes, Verfüllung der Deipen) das natürliche Gleichgewicht des Steinhuder Meeres aus der Balance gebracht hat: Die Region Hannover!