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Unser Revier

Das Steinhuder Meer

Attraktives Jollenrevier: Das Steinhuder Meer

Das Steinhuder Meer ist ein attraktives Jollenrevier, ca. 8 km lang und etwa 5 km breit, bietet es Fläche für ausgedehnte Schläge auch unter Spinnaker. Der Wind weht stetig, Wetterveränderungen sind schon lange vorher zu beobachten. Die Wassertiefe liegt überwiegend bei 0,80 cm, je nach Wasserstand sind die inneren Liegeplätze an den Stegen im Schlick rutschend zu erreichen. Der Grund besteht aus weichem, braunen und stets kaltem Moor, allerdings liegen vor Steinhude dummerweise einige grosse Steine im Wasser, die natürlich nicht gekennzeichnet sind

Kiten und surfen kann man im NE, östlich von Mardorf im einem gekennzeichneten Revier. Wer nicht campen mag, dem bleibt das Hotel Fischerhaus, einige apparte Ferienwohnungen sowie etliche bemerkenswerte Gästezimmer. 😉

Das Meer bietet viele Ausflugs- und Anlegemöglichkeiten. Zum Beispiel den Hagenburger Kanal. Besondere Highlights: Der Grossenheidorngraben führt in eine schöne Grachtenwelt und zum Paulaner Wirtshaus, die Umfahrung der Insel Wulveskuhlen, die aber nicht betreten werden darf, von dort in den Roosenhagen zur Baltischen Seglervereinigung, vorbei an Kalbswisch und Is Lock zum Strand von Grossenheidorn am Stadtwädchen. Die Insel Wilhelmstein mit einem militärischen Museum. Fürs Anlegen wird eine Extragebühr fällig.

Eine typische Bootsklasse sind die "Auswanderer". Sie heißen so, weil wohl vor vielen Jahrhunderten damit einige Steinhuder Familien ihre Freiheit gesucht haben und nach Mardorf ausgewandert sind. Übrigens: Auswanderer, sofern sie der "Berufsschiffahrt" angehören, haben immer Wegerecht.

Steinhude im Süden ist im Hochsommer wegen seiner netten Uferpromenade oft überlaufen. Dort gibt es auch Scharen von Tretbootfahren - seemännische Kamikazepiloten, gut zu erkennen an den roten Tretbooten im Porsche Design.

Mardorf im Norden hat sich inzwischen von einer Campingplatz-Kultur zum Freizeitmagneten entwickelt. Urig ist die Alte Moorhütte, sie wurde um eine dicke Eiche drumherum gebaut. Man trinkt dort Nordlicht und Moorbock. Sehenswert das neue Naturkundehaus auf dem Uferweg. Überhaupt gibt es rundherum viele Attraktionen. Von der geführten vogelkundlichen Moorwanderung, dem Shantychor-Auftritt über Jazzmusik auf dem Uferfloß bis zu kulinarischen High- und Lowlights. Wer Fischgerichte mag, sollte das Fischerhaus am Uferweg in Mardorf besuchen. Und der ortsansässige Bäcker ist eine Besonderheit, Der Zucker- und der Streuselkuchen sind Weltklasse. Das Ostenmeer ist Naturschutzgebiet, ebenso wie die Feuchtwiesen im Südwesten. Im Ostenmeer liegt eine Postboje: Wer dort seine Postkarte einwirft, erhält einen Sonderstempel, natürlich dauert die Zustellung dann auch 2 Tage länger. Nachts darf das Steinhuder Meer nicht befahren werden und ankern ist nachts auch verboten. Der Naturschutz greift eben auch hier um sich. Dafür gibt es Aussichtstürme zur Beobachtung der Vögel und einen Rundwanderweg durchs tiefe Moor.

Alle Stege sind durchnummeriert, wer einen bestimmten sucht, der findet ihn bei openseamap. Wer Vereinsanschluss und Liegeplatz sucht, der kommt zu N 25 . Da sind die nettesten Segler zuhause.

Mit einem Fußmarsch vom "Pilz" (einem auffälligen Imbiss in Mardorf) erreichbar: Der Golfpark Steinhuder Meer (GPSM). Ein naturverbundener, sehr schöner, gepflegter Platz - es soll Tage geben, da will man vielleicht auch mal etwas anderes tun als segeln.

Dümmer- und Steinhuder Meer Verordnung

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